Braunfäule

Mrz 27, 2021

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Schwefelporling (Laetiporus sulphureus)

Ein leuchtendes Beispiel für einen Braunfäulepilz ist der sehr aktive Schwefelporling (Laetiporus sulphureus). Der Pilz höhlt den Baum von innen heraus aus, und zwar so lange, bis er nur noch aus braunen Bröseln besteht. Foto: Wilhelm Schulz

Übrig bleiben nur würfelige Brösel

Die Braunfäule ist ein Fäulnistyp des Holzes. Sie wird durch holzabbauende Pilze verursacht. Dabei werden durch Einwirkung des Enzyms Zellulase die Kettenmoleküle der Zellulose und der Hemizellulose des Holzes abgebaut. Das übrig bleibende Lignin ist dunkelbraun, so dass sich das Holz deutlich braun färbt. Es zerfällt dabei nach und nach in immer kleiner werdende Würfelchen. Deshalb wird die Braunfäule auch Würfelbruchfäule genannt. Das Holz verliert dabei stark an Gewicht. Am Schluss ist es jedenfalls nur noch dunkelbraunes Pulver.
Foto: Harry Andersson

Braunfäule

Andere Begriffe für diesen Fäuletyp sind Destruktionsfäule und Trockenfäule.

Braunfäulepilze können sowohl parasitisch als auch saprobiontisch das Holz besiedeln und verwerten.

Einige Braunfäule erregende Pilze:
Gloeophyllum, Blättlinge
Fomitopsis betulinus, der Birkenporling
Fistulina, Ochsenzungen bzw. Leberreischlinge
Sparassis, Glucken
Rotrandiger Baumsschwamm (Fomitopsis pinicola)

Daedalea quercina, der Eichenwirrling
Serpula, Hausschwämme 

 

 

 

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